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Job News

Die Digitalisierung in der Arbeitswelt

Die Arbeitswelt ist einem steten Wandel unterworfen und erfährt mit der Digitalisierung die größte Veränderung der letzten Jahrzehnte. Aufgrund der technologischen Entwicklung verändern sich Prozesse und selbstredend auch die Aufgaben der Mitarbeiter. Zahlreiche Jobs fallen sogar weg, aber es werden auch neue Möglichkeiten geschaffen. Mehrere Studien haben sich bereits mit der Digitalisierung in der Arbeitswelt auseinandergesetzt. Was uns und verschiedene Branchen erwartet, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die Hand eines Geschäftsmanns schüttelt eine virtuelle Hand

Bildquelle: Peshkova – 465653942 / Shutterstock.com

Im privaten Umfeld merken wir es mindestens genauso wie in der Arbeitswelt. Immer mehr Handlungen werden mittels computergestützter Hilfe ausgeführt. Dafür gibt es allerlei Programme und Funktionen, die uns das Leben einfacher machen. Vor allem die Kommunikation im privaten Umfeld hat sich verändert. Briefe werden ohnehin nicht mehr verschickt und telefoniert wird auch kaum noch. Hier hat die Digitalisierung bereits in Form von Messenger-Diensten und sozialen Medien „gewonnen“.

Selbst das Einkaufsverhalten wurde durch die Digitalisierung radikal verändert. Der Einzelhandel verschlägt sich immer weiter in das Internet. Immer mehr Menschen kaufen nicht mehr vor Ort in der Stadt ein, sondern von zu Hause aus. Für die stationären Geschäfte ist dies natürlich ein Problem. Aber im Bereich des E-Commerce werden vermehrt Arbeitsplätze geschaffen. Sogenannte E-Commerce Manager sind dann bei Online-Shops wie einem Sportartikelvertrieb oder einem Schuhcenter angestellt. Die Digitalisierung birgt also Chancen und Risiken, bringt Gewinner und Verlierer hervor.

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„Focus“-Ranking 2018: Das sind die besten Arbeitgeber Deutschlands

Die Bewertungsplattform Kununu und das Magazin „Focus“ haben wieder die besten Arbeitgeber des Landes gekürt. And the Winners are …

Größte Umfrage ihrer Art

Im Ranking „Top nationaler Arbeitgeber 2018“, das auf der größten Umfrage zur Jobzufriedenheit basiert, werden alljährlich die 1.000 besten deutschen Unternehmen ausgezeichnet. Für die aktuelle Liste hat Meinungsforschungsinstitut Statista 127.000 Beurteilungen ausgewertet, in denen Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber bewerten. Grundlagen hierfür waren eine unabhängige Onlinebefragung, aktuelle Daten des Kununu-Bewertungsportals sowie eine Umfrage unter Xing-Mitgliedern. Ein Schwerpunkt wurde darauf gelegt, ob die befragten Angestellten ihre Arbeitgeber weiterempfehlen würden.

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Bekannte Namen in den Top 5

Das Rankings führen namhafte Unternehmen an: Auf den ersten drei Plätzen finden sich Adidas, Google Germany und der Bayer-Konzern. Der Suchgigant hat damit seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr behauptet, während Bayer die Pole Position eingebüßt hat. Die Plätze vier und fünf nehmen die Autobauer BMW und Daimler ein. Allerdings beweist das aktuelle „Focus“-Ranking auch, dass man kein milliardenschwerer Konzern sein muss, um zufriedene Mitarbeiter zu haben: Zu den besonders beliebten Arbeitgebern zählen auch kleinere Krankenkassen und Stadtwerke.

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Studie: Junge Frauen meiden die Finanzbranche

Von Männern dominiert, familienfeindlich, unmoralisch - folgt man den Ergebnissen einer Studie der Universität Mannheim, so sind das die drei Hauptgründe, warum Frauen die Finanzbranche meiden. Doch handelt es sich nur um Vorurteile? Nein. Die Klischees stimmen leider noch immer.


Studienergebnisse zeigen, warum sich Frauen nicht für die Finanzbranche interessieren

In den Führungspositionen sitzen ausschließlich Männer. Ein Blick in die 100 größten Banken des Landes zeigt, dass hier nur sehr selten Frauen zu finden sind. Das „Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung“ (kurz: DIW) kam zu einem eindeutigen Ergebnis: 9 Prozent sind Frauen, 91 Prozent Männer. Folgt man einer Studie des „Frauenkarrierenetzwerkes Fondsfrauen“, die gemeinsam mit der Unternehmensberatung „KPMG“ durchgeführt wurde, so finden sich in den Vorständen der Fondsbranche sogar noch weniger Frauen - der Anteil beträgt gerade einmal 6 Prozent. Zudem sind gerade einmal nur 10 Prozent aller US-amerikanischen und deutschen Fondsmanager weiblich. Doch warum entscheiden sich nicht mehr Frauen für die Finanzbranche?

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Wie lassen sich Mitarbeiter beim Business-Coaching mit einbinden?

Das Business-Coaching ist eine wunderbare Möglichkeit, um frischen Wind in ein Unternehmen zu bringen und Wege aufzuzeigen, wie es gestärkt und positiv in die Zukunft gehen kann. Allerdings beschränken sich viele Coaches ausschließlich auf die Führungsriege und lassen die einfachen Mitarbeiter außen vor. Diese werden später mit den Ergebnissen konfrontiert - die nicht selten zu Unmut, Unverständnis oder offenem Frust führen. Denn oftmals sind es die Mitarbeiter, die mit den Auswirkungen des Coachings zu kämpfen haben, zumal sie schlichtweg von den neu geschaffenen Tatsachen überrumpelt werden. Aber muss das so sein? Oder lassen sich nicht zumindest einige Mitarbeiter mit in das Coaching einbeziehen, sodass ein offener Austausch stattfindet? Dieser Artikel klärt auf.

Business-Coaching wird bei Unternehmen immer beliebter - doch wie läßt sich das Personal dafür begeistern?

Business-Coaching in kleinen Unternehmen

Nutzt ein Inhaber eines kleinen Unternehmens einen Unternehmenscoach, hat er es, mit Ausnahme der Coachwahl, vergleichsweise leicht. Sein Betrieb besteht aus einer überschaubaren Anzahl an Mitarbeitern und besitzt keinen großen Managementbereich, der weit über dem einfachen Sachbearbeiter steht. In einem solchen Betrieb lässt sich also das Business-Coaching gut auf die Mitarbeiter ausweiten. Hierzu gibt es verschiedene Wege:

- Abteilungsleiter - selbst wenn innerhalb eines Aufgabenbereichs alle Mitarbeiter gleichgestellt sind, kann der Unternehmer hingehen und einen Mitarbeiter der Abteilung bitten, mit am Coaching teilzunehmen. Wer Unfrieden völlig aus dem Weg gehen möchte, lässt die Mitarbeiter selbst jeweils einen Vertreter wählen.

- Absprachen - Kommunikation geht in zwei Richtungen. Da macht es Sinn, wenn die Mitarbeiter sich jeweils selbst Gedanken machen, was sich im Unternehmen ändern muss, um mehr Erfolg zu haben. Diese Punkte können von den Mitarbeitern zusammengefasst und schließlich an die jeweiligen Vertreter gegeben werden. Während des Coachings wird die Liste dann mit in die Neuerungen einbezogen.

- Weitergabe - die Ergebnisse und Gedanken, die während des Coachings aufkommen, sollten nicht schon in Zement gemeißelt sein, wenn die Mitarbeiter von ihnen erfahren. Das ist die zweite Richtung der Kommunikation. Viele Mitarbeiter schätzen es, wenn sie ihre Meinung zu einem Vorschlag unterbreiten können, bevor sie ihn verpflichtend umsetzen müssen.

Für kleinere Betriebe ist es in vielen Belangen sinnvoll, die Mitarbeiter ins Business-Coaching einzubinden. Nicht nur fällt es leichter, eine offene Kommunikation zu führen, auch Unmut breitet sich in den Betrieben wesentlich schneller aus. Da kleinere Unternehmer ohnehin häufig eine engere Beziehung mit den Angestellten führen, sollten sie sich nicht scheuen, auch die Ansichten der Mitarbeiter im Coaching mit einzubringen.


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Jeder Arbeitnehmer hat ein Recht auf Teilzeit

Viele Arbeitnehmer hegen den Wunsch, die Arbeitszeit zu reduzieren, von einer Vollzeitstelle also in eine Teilzeitstelle zu wechseln. Nur wenige wissen, dass dieser Wunsch durch das Gesetz reguliert ist: Sie haben in den meisten Fällen also tatsächlich ein Recht auf Teilzeit. Wie sich das äußert, welche Voraussetzungen gelten und wie es abseits der Gesetzeslage in der Praxis aussieht, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Die Entscheidung ob Voll- oder Teilzeit ist in der Regel persönlich motiviert: Man braucht mehr Freizeit

Der Wechsel von Vollzeit auf Teilzeit ist gesetzlich geregelt. Bildquelle: Markus Mainka – 407477296 / Shutterstock.com

Zur Grundlage dient das TzBfG (Teilzeit- und Befristungsgesetz). In diesem wird geregelt, dass jeder Arbeitnehmer grundsätzlich das Recht darauf hat, in Teilzeit zu arbeiten – unabhängig von Elternzeit oder anderen Modellen. Es gibt Gründe für und gegen Teilzeit: Für manche lohnt sich die Umstellung auf Teilzeit, da mehr Freizeit gewonnen als Einkommen verloren wird, bedingt durch die steuerlichen Anpassungen. Dem finanziellen Druck können Sie durch bewussteres Einkaufen entgegen wirken, beispielsweise über Schnäppchen suchen.

Durch mehr Freizeit steigt die Zufriedenheit, was sich wiederum auf die Arbeitsmoral auswirkt. Das zeigt auch eine Studie des IAB (Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung). Somit profitieren von einer Arbeit in Teilzeit letztlich beide Seiten. Ein Argument, dass bei der Kompromissfindung unterstützt.

Von Vollzeit auf Teilzeit: Voraussetzungen

Natürlich gelten dafür ein paar Voraussetzungen. Ob Sie diesen grundsätzlichen Anspruch haben, können Sie prüfen. Die folgenden Bedingungen müssen dafür gemäß §8 Abs. 1 und 7 TzBfG gelten:

1. Ihr Arbeitsverhältnis muss länger als 6 Monate bestehen.
2. Ihr Arbeitgeber beschäftigt mehr als 15 Mitarbeiter.

In der Probezeit klappt das Ganze also nicht. Zum zweiten Punkt muss zusätzlich gesagt werden, dass Auszubildende oder andere Personen in Berufsbildung (Fortbildung, Umschulung, …) nicht inkludiert sind. Außerdem bezieht sich das auf Vollzeit-Stellen: Ein Unternehmen, welches 20 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt, hat nach dieser Regel also 10 Mitarbeiter, womit Sie keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Umstellung auf Teilzeitbeschäftigung haben.

Vorgehensweise: So beantragen Sie eine Verringerung der Arbeitszeit

Sie als Arbeitnehmer müssen mindestens 3 Monate vor der geplanten Arbeitszeitverringerung Bescheid geben. Das heißt, Sie müssen Ihren Arbeitgeber darüber schriftlich informieren. Eine einfache Mail reicht nicht! Es muss schon in Papierform sein. Hierbei sollten sie zugleich Ihre Wunschverteilung der Arbeitszeit angeben. Damit der Antrag später Erfolg hat, empfiehlt sich hier ein Entgegenkommen: Passen Sie die Verteilung so an, dass sowohl Sie als auch Ihr Arbeitgeber möglichst zufrieden sind.

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Hat der Beruf des Druckers Zukunft?

In unserer modernen Welt kommt es immer häufiger vor, dass ganze Berufsgruppen immer seltener benötigt werden. Wo es vor Jahrzehnten noch gang und gäbe war, sich beim Schneider einen Anzug anfertigen zu lassen, bestellen wir heute die fertige Ware aus dem Internet. Eine Berufsgruppe, die von vielen ebenfalls kritisch betrachtet wird, sind Drucker. Denn die digitale Datenübertragung lässt die Nachfrage für Druckartikel sinken. Dennoch lohnt es sich, eine Karriere als Drucker zu beginnen, denn in einigen Bereichen ist ein starkes Wachstum zu sehen.

Der Druck geht online

Überraschenderweise ist es ausgerechnet das Online-Angebot für das Drucken, das immer mehr Arbeitsplätze schafft. Denn immer mehr Verbraucher entscheiden sich dazu, das vielseitige Online-Angebot zu nutzen. Mit nur wenigen Klicks kann man sich online Visitenkarten drucken lassen oder 1000 Flyer in den Druckauftrag geben. Auf Wunsch gestaltet man das Design selber oder man arbeitet mit einem Mediengestalter zusammen. Für den Kunden entfällt der Kontakt mit dem Drucker also komplett. Dies bedeutet aber nicht, dass seine Expertise nicht vor Ort in der Druckerei benötigt wird.

Abhängig von der Art des Druckangebotes müssen Maschinen gehandhabt, Farbkartuschen befüllt und Druckvorlagen geschaffen werden. Die moderne Ausbildung zum Drucker ist bereits darauf ausgelegt sowohl das klassische Handwerk zu erlernen, als auch die Nutzung von digitalen Druckern. Man ist also in der Lage, Druckvorlagen zu programmieren oder Farbmischungen per Knopfdruck korrekt anzusetzen.

Alte Handwerkskunst weiterhin gefragt

Ein weiterer Trend ist die Liebe zur handwerklichen Kunst. Der Stempeldruck wird weltweit von erfahrenen Druckern zu einer echten Kunst gemacht. Die mit dem Auge zum Detail gefertigten Drucke kommen in vielen Bereichen zum Einsatz:

  • Werbung
  • Einladungskarten
  • Kunstdruck

Sowohl private Verbraucher als auch kommerzielle Unternehmen haben ein großes Interesse an den hochwertigen Drucken. Wer sich hier richtig am Markt platziert, der kann ein florierendes Unternehmen schaffen. Ist man selber nur bedingt künstlerisch begabt, dann kann man darüber nachdenken, mit einem Grafikdesigner zu arbeiten, dem die handwerklichen Fähigkeiten fehlen – ein Rezept zum Erfolg.

Die Nachfrage für Werbung bleibt konstant

Vor allem im kommerziellen Umfeld besteht weiterhin eine große Nachfrage für Druckaufträge. Denn die meisten Unternehmen setzen darauf, die bestehenden Werbemaßnahmen durch die neuen Medien zu ergänzen. Kaum jemand verzichtet auf die bereits bewährten Methoden wie Werbeanschreiben und Zeitungseinlagen. Auch der klassische Flyer ist weiterhin gefragt. Darüber hinaus sind Werbeplakate auch in den Zeiten von digitalen Werbetafeln noch ein wichtiges Thema. In Deutschland ist vor allem die altgewachsene Infrastruktur ein Grund für die konstante Nachfrage. Es ist kostspielig, alte Werbetafeln für Plakate mit digitalen Werbetafeln zu ersetzen.

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Als Schreiner in die Selbstständigkeit starten – Tipps für die richtige Vorgehensweise

Als Schreiner in die Selbstständigkeit starten – Tipps für die richtige Vorgehensweise

Der Schreiner hat einen traditionellen handwerklichen Beruf. Er baut Möbel, stellt Inneneinrichtungen her und fertigt Türen und Fenster. Wer sich als Schreiner den Traum von der Selbstständigkeit erfüllen möchte, muss jedoch viele Dinge beachten.

Ein Meisterbrief ist die Grundvoraussetzung

Der Schreinerberuf ist ein zulassungspflichtiges Handwerk. Das heißt, dass es nicht möglich ist, ohne fundierte Ausbildung eine Schreinerei zu gründen. Dabei besteht die Meisterpflicht, was bedeutet, dass es ohne Meisterbrief nicht erlaubt ist, in die Selbstständigkeit zu starten. Dabei gelten die folgenden zwei Ausnahmen:

1. Es wird ein Schreiner- oder Tischlermeister angestellt, der die Leitung des Betriebs übernimmt.
2. Die Altgesellenregelung kann genutzt werden.

Dank der zweiten Ausnahmeregelung haben also auch Schreiner ohne Meisterbrief, die bereits seit mindestens sechs Jahren in dem Beruf tätig sind und insgesamt vier Jahre davon in leitender Funktion gearbeitet haben, die Möglichkeit sich selbstständig zu machen.

Mit einem guten Businessplan finanzielle Zuschüsse sichern

Schreiner, die sich selbstständig machen wollen, müssen an viele Dinge denken. Ein guter Businessplan ist das A und O, damit man nicht den Überblick verliert. Dort wird festgehalten, welche Vorstellungen der Schreiner von seiner eigenen Schreinerei hat, was das Besondere an dem Betrieb und den eigenen Waren ist und wie der Traum von der Selbstständigkeit im Detail umgesetzt werden soll. Doch nicht nur zur eigenen Orientierung ist der Businessplan wichtig, sondern auch für die erforderliche Finanzierung. Jeder selbstständige Schreiner benötigt Kapital. Eine eigene Werkstatt mit den benötigten Maschinen und Werkzeugen kostet in der Regel einen sechsstelligen Betrag. Dementsprechend brauchen selbstständige Schreiner oft Investoren und Kreditgeber, die sich nur mit einem Businessplan überzeugen lassen. Auch, um spezielle Fördermittel für das Handwerk zu beantragen, ist ein solcher Businessplan notwendig. Das gilt für staatliche Zuschüsse ebenso wie für private Anbieter.

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Wie wird man Rohstoffhändler

Wie wird man Rohstoffhändler

Zwei Tonnen Kaffee, sieben Tonnen Zucker und 200 Schweinehälften – das klingt zu Beginn wie eine unrealistische Einkaufsliste, wobei jedoch derartige Mengen zu den normalen Größenordnungen gehören, wenn man einen Blick in die Welt des Rohstoffhandels wirft. Jedoch sollten sich Anleger nicht von den großen Zahlen und möglichen Gewinnen blenden lassen – selbst Börsenerfahrene stoßen immer wieder an ihre Grenzen, weil der Rohstoffhandel extrem komplex ist. Der Markt wird von zahlreichen Faktoren – also guten und schlechten Ernten, Viehkrankheiten oder Naturkatastrophen – positiv und auch negativ beeinflusst. Aus diesem Grund kommt es immer wieder zu extremen Preisschwankungen. Genau deshalb sollten Anfänger auch besonders vorsichtig sein, wenn sie sich für den Rohstoffhandel interessieren.

 

Der Rohstoffhandel

Entscheidet sich der Anleger für den Rohstoffhandel, so investiert er sein Geld in Energie- oder Agrarprodukte, in Edel- oder auch in Nichtedelmetalle. Die Auswahl ist enorm. Ob Zucker, Kaffee, Öl, Gold, Kupfer, Mastvieh – der Anleger hat also die Qual der Wahl. Problematisch ist natürlich die Tatsache, dass es sich um einen komplizierten und auch unkalkulierbaren Markt handelt, wobei derartige Eigenschaften natürlich besonders interessant für erfahrene Anleger sind. Schlussendlich werden Rohstoffe immer benötigt. Das ist für viele Anleger auch ein Grund, warum sie ihr Vermögen in Rohstoffe anlegen. Zu Beginn sollte die Frage geklärt werden, ob das Geld in eine direkte oder indirekte Anlage investiert werden soll. Entscheidet sich der Anleger für den direkten Kauf, so erwirbt er Goldbarren oder schließt Terminkontrakte über Rohstoffe ab. Entscheidet sich der Anleger für eine indirekte Anlage, so investiert er sein Geld in die Rohstoffaktien der Rohstoffproduzenten. Natürlich können aber auch ETCs oder Zertifikate erworben werden. Selbstverständlich können die Anleger diverse Rohstoffe auch physisch erwerben. Dabei handelt es sich aber nur um eine theoretische Möglichkeit, da in der Regel nicht genügend Platz zur Verfügung steht, damit die Rohstoffe auch gelagert werden können.

 

Die Vor- und Nachteile

Die verschiedenen Handelsplätze spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle. Die wichtigsten Rohstoffbörsen befinden sich in London ("London Metal Exchange – LME"), Chicago ("Chicago Board of Trade – CBOT) und in New York ("New York Mercantile Exchange – NYMEX"). Zu beachten ist, dass der Rohstoffhandel – wie auch alle anderen Anlageformen – Vor- und auch Nachteile hat. Das wohl größte Risiko? Die Unkalkulierbarkeit der eigenen Anlage. Einerseits kann die Nachfrage stark schwanken, andererseits gibt es auch Faktoren, die nicht kontrolliert oder vorhergesagt werden können. Die Entwicklung des einzelnen Rohstoffpreises ist daher nur sehr schwer einzuschätzen. So hängt der Getreidepreis von den klimatischen Bedingungen und vom Wetter ab. Spielt das Wetter nicht mit, so kommt es zu Missernten – weniger Produkte stehen zur Verfügung, sodass diese in weiterer Folge auch teurer werden. Wer hier auf sinkende Getreidepreise gesetzt hat, muss in weiterer Folge mit Verlusten rechnen. Die Entwicklung kann aber auch in die andere Richtung gehen, sodass höhere Getreidepreise auch höhere Gewinne möglich machen. Der Markt wird auch durch die attraktiven Renditechancen interessant. Die unkalkulierbaren Faktoren können sich natürlich auch als Vorteil erweisen. Genau deshalb sollten sich in jedem Depot auch Rohstoffe befinden, die – so die Experten – ein "interessantes Teilelement" einer Gesamtanlage darstellen.

Sollten Anfänger ihr Geld in Rohstoffe investieren?

In der Regel kann jeder Anleger sein Geld in Rohstoffe investieren. Jedoch ist es wichtig, dass sich der Anleger im Vorfeld bewusst wird, dass es sich um einen äußerst spekulativen Markt handelt. Auch der traditionelle Terminhandel ist extrem risikoreich, sodass keinesfalls hohe Summen investiert werden sollten. Zudem gilt, wie auch bei jeder anderen Anlage, dass im Vorfeld auch Informationen eingeholt werden müssen. Nur dann, wenn man auch weiß, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Faktoren haben, sollte man sein Geld in Rohstoffe investieren.

 

Als Dealer am Tisch bei Poker und Blackjack

Als Dealer am Tisch bei Poker und Blackjack

Der Dealer oder der Croupier ist eine entscheidende Person bei vielen Glücksspielen. Beim Kartenspielen, die man aus dem Casino kennt, zum Beispiel beim Poker oder beim Blackjack, hat der Dealer eine sehr wichtige Funktion. Er verteilt die Karten und agiert zugleich als eine Art Schiedsrichter. Der Dealer sorgt zum Beispiel dafür, dass die Einsätze richtig platziert werden, anschließend ist er für das richtige Mischen der Karten verantwortlich und muss dann am Ende der Runde die Gewinne an die einzelnen Spieler – oder an den Gewinner einer Runde beim Poker – verteilen. Der Job erfordert also gute Nerven und vor allem ein Höchstmaß an Konzentration.

Live Dealer auch im Internet

Mittlerweile gibt es sogar im Internet Spiele, bei denen die Teilnehmer nicht gegen einen vom Computer gesteuerten Zufallsgenerator antreten, sondern gegen einen echten Dealer. Viele Portale, zum Beispiel das Jackpot City Online Casino, bieten als Alternative zu den normalen Spielen auch ein sogenanntes Live Casino. Dabei haben die Spieler die Möglichkeit, dem Dealer über einen Videostream auf die Finger zu schauen, während sie von zu Hause aus an einem virtuellen Tisch ihre Einsätze platzieren. Über eine Chatfunktion kann man im Live Casino sogar mit dem Dealer oder mit den anderen Spielern am gleichen Tisch interagieren.

 
Bildquelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Shuffling

Helfer und Schiedsrichter

Sowohl online als auch offline ist der Dealer besonders beim Poker in mehreren Rollen gleichzeitig aktiv. Zum einen muss der Dealer als Spielleiter für eine Reihe von Menschen sein, die am gleichen Tisch Poker gegeneinander spielen wollen. In dieser Funktion achtet der Dealer darauf, dass die Regeln eingehalten werden und dass sich alle Spieler am Tisch an die Etikette halten, die gerade beim Spielen im Saal eines Casinos eine wichtige Rolle spielt. Anders als etwa beim Blackjack nimmt der Spieler jedoch nicht selbst am Spiel teil, er muss vielmehr darauf achten, dass alle Spieler die richtigen Einsätze vornehmen und dass es nicht zu Unregelmäßigkeiten kommt.

Einbinden der Spieler

Natürlich ist ein guter Dealer beim Poker nicht nur ein strenger Aufpasser. Zugleich soll er dafür sorgen, dass sich die Spieler am Tisch gut betreut fühlen und gerne aktiv sind. Gerade bei großen Turnieren wie der World Series of Poker ist das ein wichtiger Aspekt, schließlich müssen auch die Spieler über viele Stunden hinweg an verschiedenen Stunden konzentriert agieren. Ein wenig Abwechslung, die jedoch nicht zu sehr ablenken darf, ist in solch einer Situation sehr wichtig. Auf diese Weise kann man den Stress eines solchen Turniers als Teilnehmer besser verarbeiten und nimmt auch in Zukunft gerne wieder an einer ähnlichen Veranstaltung teil.

Meisterschaften für Dealer

Turniere werden natürlich nicht nur für Poker- oder Blackjackspieler abgehalten. Auch die Croupiers und Dealer messen sich bei eigenen Turnieren. Dort wird ermittelt, wer in verschiedenen Disziplinen die Nase vorn hat. So muss man zum Beispiel Geschick im Umgang mit Karten und Chips beweisen, gut im Kopfrechnen sein und zugleich die Gäste unterhalten. Wer solche Fähigkeiten mitbringt, kann sich als Croupier oder Dealer auf eine tolle Karriere im Casino freuen und sicher viele Trinkgelder kassieren.

 

Als Croupier oder Croupière arbeiten

Als Croupier oder Croupière arbeiten

Wer schon mal ein landbasiertes Spielcasino besucht hat, wird sich in der Regel auch an das zurückhaltende, freundliche aber auch bestimmte Auftreten der Croupiers oder Croupières (die weibliche Form, erfreulicherweise arbeiten auch immer mehr Frauen als "Spieltisch-Managerin") erinnern. Diese Angestellten sorgen für einen angenehmen, stimmungsvollen, rechtlich einwandfreien und fairen Ablauf des Spielbetriebs, können im Zweifel aber auch dezent für Ordnung am Tisch sorgen, bevor der Sicherheitsdienst vor Ort ist.

Tatsächlich gibt es keinen offiziellen Ausbildungs- oder Studiengang "Croupier/Croupière", die Casinos bilden ihren Nachwuchs somit entweder selber aus und können ihre individuellen Ansprüche oder Vorgehensweisen direkt vermitteln oder schicken die Kandidaten und Kandidatinnen an privatwirtschaftlich betriebene Casino-Schulen. Der Vorteil: Die Ausbildung nimmt üblicherweise nicht mehr als zwei bis acht Monate in Anspruch, Nachteil: man erhält keinen staatlich anerkannten Abschluss.

Je nach Arbeitgeber arbeiten Croupiers und Croupières in Voll- oder Teilzeit, gerade bei Studierenden ist diese Tätigkeit als Nebenjob sehr beliebt. Dafür müssen aber auch unwirtliche Arbeitszeiten und ungewöhnliche Entlohnungsmodelle in Kauf genommen werden. Es ist in einigen Spielbanken absolut üblich, dass die "Dealer" zumindest der unteren Hierarchiestufen ausschließlich durch die Trinkgelder der Gäste bezahlt werden.

 Als Croupier oder Croupière arbeiten

Bildquelle: Wikipedia (https://en.wikipedia.org/wiki/Roulette)

Insofern sollte man als zukünftiger Croupier auch über Einfühlungsvermögen und psychologisches Geschick verfügen, um einen guten Eindruck bei den spendierfreudigen Gästen hinterlassen zu können. Dass sich dieser Job aber nur für Studenten der Psychologie oder Psychiatrie eignet, wäre eine völlig falsche Schlussfolgerung.

Aber auch am vergleichsweise übersichtlichen Spieltisch gibt es eine klare Ordnung, entsprechend unterscheiden sich auch die Gehälter, der monatlich entlohnten Croupiers und Croupières. Als Einsteiger, der die Jetons der Gäste platziert, nimmt man um und bei 1.500 Euro mit nach Hause (natürlich nur im übertragenen Sinn, die festen Salärs werden natürlich überwiesen), dreht man den Roulette-Kessel und bringt geschickt und möglichst lautlos die Kugel ins Spiel oder hat als Tischchef die Aufsicht über das Geschehen am massiven Glücksspielmöbel, sind schon Honorare von bis zu 3.500 Euro möglich. Die nächste Karriere-Stufe bedeutet dann schon die Verantwortung für den ganzen Saal, die mit ca. 5.000 Euro honoriert wird. Zwischen den einzelnen Positionen können aber aufgrund der vergleichsweise geringen Fluktuation der renommierten Spielbanken aber schon etliche Jahre liegen. Spielbanken lieben personelle Kontinuität, die eben auch von den besonders solventen Stammgästen sehr geschätzt wird.

Tadellose Umgangsformen sind natürlich ein wichtiges Einstellungskriterium, wer mit der U-Bahn durch die Kinderstube gerast ist, wird innerhalb der vergleichsweise kurzen Ausbildungszeit seine Defizite kaum ausgleichen können. Weiterhin sollte man zumindest Englisch oder Französisch (die bevorzugte Sprache der traditionellen Glücksspiele) soweit beherrschen, dass man sich mit dem sehr heterogen zusammengesetzten Publikum der bekannteren Häuser fließend unterhalten kann.

Neben der Tätigkeit als Croupier oder Croupière in einem "echten" Spielcasino besteht seit einiger Zeit aber auch die Möglichkeit, Top Casino Spiele in einer virtuellen Spielbank zu managen und mit den Gästen live über einen Video-Stream zu kommunizieren. Einen guten Einblick über den Alltag in einem der bekanntesten Spielbanken Deutschlands findet man auch in diesem Casino-Bericht. Unser Fazit: Croupier oder Croupière sind keine 08/15-Jobs, aber auch nicht so exotisch, wie oft vermutet wird.

Unser Fazit: Croupier oder Croupière sind keine 08/15-Jobs, aber auch nicht so exotisch, wie oft vermutet wird.
 

Perspektiven für Buchhalter

Buchhalter erfassen sämtliche Finanzdaten eines Unternehmens. Deshalb sind sie für jedes Unternehmen unerlässlich. Insgesamt herrscht in Deutschland aber ein Mangel an fertig ausgebildeten Buchhaltern. Deswegen ist dieser Beruf für Interessierte eine gute Wahl. Hier gibt es auch zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten.

Wie wird man Buchhalter?

In Deutschland existiert keine eigenständige Ausbildung zum Buchhalter. Der übliche Weg führt über eine kaufmännische Ausbildung. Hier lernt der Azubi Geschäftsfälle, wie Zahlungseingänge und -ausgänge, zu buchen und erlangt Kenntnisse in den Bereichen Bilanz- und Steuerrecht. Nach einer Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt bei etwa 25.000 bis 30.000 Euro. Auch viele Akademiker entscheiden sich nach dem betriebswirtschaftlichen Studium für den Job des Buchhalters. Dafür eignen sich am besten Schwerpunkte in den Bereichen Accounting, Rechnungswesen oder Controlling. Berufseinsteiger mit einem abgeschlossenen Studium können in der Regel mit einem Einstiegsgehalt von etwa 40.000 Euro rechnen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von selbstständigen Buchhaltern, die Aufgaben für mehrere kleine und mittelständische Unternehmen übernehmen. Für diese kann auch eine Buchhaltungssoftware, wie sie unter anderem Lexware anbietet, von Nutzen sein, um die verschiedenen Buchhaltungen zu regeln.

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Was sind die Aufgaben eines Buchhalters?

Ein Buchhalter hat die Aufgabe, alle Finanzvorgänge eines Unternehmens zu buchen. Neben den unternehmensinternen Vorschriften muss sich der Accounter auch mit rechtlichen Regelungen auskennen, denn zu seinen Aufgaben gehört es auch, Rechnungen für das Finanzamt aufzusetzen. Grundsätzlich sollte ein Buchhalter gerne und gut mit Zahlen umgehen können und zuverlässig sein. Die Aufgaben können aber auch stark variieren. Große Unternehmen beschäftigen nämlich oft eine Vielzahl an Buchhaltern. So gibt es beispielsweise

  • Debitorenbuchhaltung (für Geschäfte mit Kunden zuständig)
  • Kreditorenbuchhaltung (für Geschäfte mit Lieferanten)
  • Lohn- und Gehaltsbuchhaltung
  • Finanzbuchhaltung
  • Anlagenbuchhaltung

Weiterbildungsmöglichkeiten für Buchhalter

Grundsätzlich darf sich jeder Buchhalter nennen, denn es handelt sich dabei nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung. Anders gestaltet sich das jedoch, wenn ein Buchhalter seinen Titel um Attribute wie „zertifiziert“, „geschützt“ oder „geprüft“ erweitern möchte. Dafür muss er bestimmte Weiterbildungen vorweisen. Durch sie kann nicht nur Fachwissen erweitert und vertieft werden, auch für die Karriere können sich dadurch Vorteile ergeben. Eine Weiterbildung verbessert beispielsweise die Möglichkeiten bei einer Gehaltsverhandlung, bei Beförderungsverhandlungen oder bei der Bewerbung in einem anderen Unternehmen. Informationen über mögliche Weiterbildungen gibt es unter anderem hier.

Eine besondere Weiterbildung in diesem Berufszweig ist der Bilanzbuchhalter. Er zählt zu den wichtigsten Mitarbeitern in einem Unternehmen. Seine Aufgabe ist es, die Unternehmensführung stets über die finanzielle Situation der Firma auf dem Laufenden zu halten. Dazu gehören Liquiditätsberichte oder das Erstellen von Abschlussbilanzen. Für die Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter kommen in der Regel nur Mitarbeiter mit einer mehrjährigen Berufserfahrung in Frage. Internationale Unternehmen bestehen in diesem Bereich oft auch auf ein Studium.

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Weiterbildung – Chancen nutzen

Der Arbeitsmarkt wächst stetig. Mit ihm seine Anforderungen und Qualitätsansprüche, was Mitarbeiter vor neue Herausforderungen stellt, die in erster Hinsicht eines sind – Chancen! Eine berufliche Weiterbildung erhöht dabei nicht nur die Karrieremöglichkeiten und die Aussicht auf ein besseres Gehalt, sondern wappnet die Angestellten auch in Krisenzeiten vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Das Wissen vertiefen, Möglichkeiten erweitern und neue Kompetenzen erlangen – eine Weiterbildung stärkt den eigenen Wert. Doch wie ist ein zusätzlicher Qualifikationserwerb im Betrieb geregelt und welche Finanzierungsmöglichkeiten bietet der Arbeitgeber?


Bild-Copyright: Bild-ID: #109611849| © Robert Kneschke – fotolia.com

Gerade im Alter sind Weiterbildungen essentiell. Immer neue Techniken und Methoden, sowohl im Handwerk, in der Technologie als auch im allgemeinen Wissenspool. Aber auch junge Leute sind angehalten, sich fortwährend an Weiterbildungen zu beteiligen – denn das Arbeitsleben ist ein andauernder Lernprozess für jeden Mitarbeiter. Neben der Weiterbildung kann fachorientierte Literatur das Lernen unterstützen und die Weiterbildung vertiefen. kiehl.de bietet unterstützend nicht nur kompakte Trainingsliteratur, sondern auch ausführliches Fachwissen aus sämtlichen Berufszweigen. Der Ausdruck des „ewigen Lernens“ mag erst einmal etwas beängstigend wirken. Regelmäßiges Lernen, Aneignen neuer Fähigkeiten und Steigerung des Aufgabenniveaus klingen in erster Linie nach wachsender Verantwortung und mehr Arbeit – doch die Vorteile einer Weiterbildung können tragend für die berufliche Zukunft eines jeden einzelnen sein:

  • Zusatzqualifikationen erhöhen die Chancen am Arbeitsmarkt
  • anfallende Aufgaben können besser gemeistert werden
  • Höher qualifizierte Mitarbeiter werden in Krisenzeiten nicht so schnell entlassen
  • Eine Weiterbildung passt den Mitarbeiter an das moderner werdende Arbeitswesen an
  • Weiterbildungen sind oft ein primärer Faktor für eine Beförderung
  • Einstiegsgehälter können hierdurch besser ausfallen
  • Neben der beruflichen auch positive persönliche Entwicklung
  • Persönliche Anforderungen und Ziele werden gefördert und gefestigt

Inwiefern der Arbeitgeber eine Weiterbildung von seinen Mitarbeitern verlangt, oder sich eben auch gar nicht daran beteiligt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So werden vom Arbeitgeber im Arbeitsvertrag verpflichtete Weiterbildungen auch von diesem finanziert. Allerdings verlangt nicht jeder Arbeitgeber eine regelmäßige Weiterbildung der Arbeitnehmer und muss sich in diesem Fall auch finanziell nicht daran beteiligen. Bei freiwilligen Fortbildungen, die mit der Berufstätigkeit in Zusammenhang stehen, übernehmen Arbeitgeber in der Regel die Kosten bzw. beteiligen sich an der Finanzierung.

Gilt die Weiterbildung nur dem eigenen Zweck und dem Ausbau neuer Kompetenzen, die im aktuellen Beruf keine Rolle spielen, kommt es auf den Arbeitgeber an, wie und ob eine Unterstützung erfolgt. In Deutschland bieten fast drei Viertel aller Betriebe Weiterbildungsmöglichkeiten an, allerdings räumt das Gesetzt dem Arbeitnehmer keinen grundsätzlichen Anspruch auf Weiterbildung an. Je nach Arbeitsvertrag ist eine Regelung diesbezüglich also individuell festgelegt.

 

Arbeitsmarktforscher gegen Abschaffung befristeter Jobs

Schon seit einiger Zeit fordert in Deutschland die Linkspartei im Bundestag eine schnellstmögliche Abschaffung von befristeten Beschäftigungen. Grund für diese Forderung ist die in den Augen der Linkspartei eindeutige Benachteiligung des Arbeitnehmers und die daraus resultierende Gefahr des Niedriglohnprinzips, sowie der verstärkten Zunahme von sogenannten Minijobs in den vergangenen Jahren. Minijobs, Stellen und viele Informationen finden Sie auf der Webseite Arbeitsagentur Infodienst. Arbeitsmarktforscher erteilen dieser Forderung nun jedoch eine klare Absage und fordern die Erhaltung der befristeten Beschäftigung.

Nürnberger Forscher sprechen sich für befristete Jobs aus
Wie bereits am Montag in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung berichtet wurde, widmeten sich Nürnberger Arbeitsmarktforscher konkret der Thematik befristeter Arbeitsstellen und erklären nun, basierend auf ihren Forschungsergebnissen, dass diese durchaus positive Züge mit sich bringen würden. Allem voran das Prinzip „befristete Anstellung als Sprungbrett in eine unbefristete Beschäftigung“ wird hierbei von den Arbeitsmarktforschern konkret als Grund dafür genannt, dass eine Abschaffung der befristeten Jobs in jedem Fall negativ für den deutschlandweiten Arbeitsmarkt wäre. Im Zuge dessen beruft sich die IAB auf die Daten aus über 16.000 deutschen Betrieben. Denn hier wird das Konzept der befristeten Anstellung oftmals als verlängerte Probezeit genutzt und ist die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers letztlich überzeugend, wird ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ermöglicht. Doch natürlich können die Arbeitsmarktforscher die Nachteile der befristeten Jobs nicht gänzlich von der Hand weisen. Immer wieder wird diese Beschäftigungsform durchaus auch von Arbeitgebern ausgenutzt und beinahe missbraucht. Doch dies sei laut aktueller Studiendaten nicht die Regel und somit würde eine Abschaffung von befristeten Jobs nachhaltig die deutsche Wirtschaft schwächen.

Was bedeuten die aktuellen Ereignisse für Arbeitsuchende?
Zumindest vorerst wird die Aussage der Arbeitsmarktforscher jedoch keinen direkten Einfluss auf Arbeitnehmer und Arbeitsuchende haben. Nach wie vor ist das Konzept der befristeten Anstellung in Deutschland wie auch in vielen weiteren Ländern weit verbreitet und so findet man in den verschiedensten Jobbörsen im Internet immer wieder entsprechende Stellenangebote. Jedoch könnte sich durchaus der Arbeitsmarkttrend wandeln, wenn die Linkspartei in Deutschland ihr Ziel erreicht und befristeten Jobs abgeschafft werden. Dann wird man nämlich in Jobbörsen wie Stepstone und Gigajob nur noch Festanstellungen finden. Doch bis es so weit ist, gilt für den einfachen Arbeitssuchenden nach wie vor, lieber befristet arbeiten als gar nicht arbeiten.

 

Berufbekleidung

Das Kleider Leute machen galt nicht nur früher sondern ist heute immer noch ein Thema. Wer einen neuen Job startet egal ob Büro oder Handwerk braucht Berufsbekleidung. Jeder Berufszweig hat unterschiedliche Farben, Formen und Anforderung an die Berufsbekleidung. So ist im medizinischen Bereich eher weiße Kleidung angesagt, im handwerklichen Bereich blau oder grün und im Strassenbau dominieren grelle Signalfarben. Aber neben den Farben soll eine Berufsbekleidung den täglichen Anforderungen standhalten. Hohe Strapazierfähigkeit mit angenehmen Tragekomfort sind wichtig. Ebenso Haltbarkeit und modische Optik. Wählen Sie deshalb für Ihre Berufsausstattung bei neuen Jobs die passenden Arbeitskleidung. Noch nie war es einfacher in einem handwerlichen oder medzinischen Beruf ordentlich und korrekt gekleidet zu sein.
 

Handelsregisterauszug online

Als Jobsuchender, besonders in Management, Prokurist oder Geschäftsführer Positionen macht es zwingend Sinn sich einen Handelsregisterauszug des evtl. neuen Arbeitgebers zu besorgen. In einem Handelsregisterauszug online findet man interessante Fakten über das Unternehmen. Wer ist Geschäftsführer, wer Gesellschafter, wie lange besteht das Unternehmen, wie hoch sind die Einlagen.